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„Isch komm aus Chorweiler“

21. Juni 2011

Was passiert, wenn ein nicht-integrierter türkischstämmiger Mitbürger auf einen integrierten türkischstämmigen Mitbürger trifft? Die folgende Anekdote ereignete sich gestern in einem mittelständischen dt. Unternehmen.

Dieses Unternehmen sucht zur Zeit händeringend Schichtleiter. Vorraussetzung: abgeschlossene Ausbildung in einem Bereich, der irgendwie zu Menschenführung befähigt, minimales techn. Verständnis und Deutschkenntnisse. Gestern nahm in diesem Unternehmen der Schichtleiter in Ausbildung Mohammed B. die Arbeit auf, der ein abgeschl. Studium und Deutschkenntnisse vorwies und im Bewerbungsgespräch einen sehr guten Eindruck hinterließ. Der einarbeitende Schichtleiter war Mehmet S., ein echter Vorzeigemitarbeiter. Fleißig, mitdenkend, zuverlässig, stieg er innerhalb kurzer Zeit vom Linienarbeiter über Linienführer zum Schichtleiter auf und erwies sich dabei als einfallsreiche und faire Führungspersönlichkeit. Seinen Glauben lebt er, wenn überhaupt, sehr liberal aus. Eine Stütze des Unternehmens (völlig ironiefrei!).

Mohammed B. wurde also Mehmet S. zugeteilt, der ihn einarbeiten sollte. Normalerweise läuft eine Einarbeitung in eine Führungsposition so ab, daß man sich erstmal den Betrieb ansieht, dem Einarbeitenden über die Schulter guckt, Arbeitsanweisungen liest, die zukünftigen Vorgesetzten und Untergebenen kennenlernt usw.  Mohammed B. wußte aber besser, was Sache ist, und versuchte sich mit Mehmet S. zu verbrüdern, indem er ihn auf türkisch anquatschte. Mehmet S. wies ihn darauf hin, daß die Sprache in diesem Unternehmen Deutsch ist und er sich gefälligst daran zu halten habe. Schon nach wenigen Stunden wurde es Mohammed B. wohl zu langweilig, und er suchte sich, als Mehmet S. gerade dabei war, ein betriebliches Problem zu lösen, einen untergeordneten Linienführer, der ihm seine Fragen beantworten sollte. Mit ca. 5 Stunden Betriebserfahrung ging er dann zu Mehmet B., um diesem zu erklären, wie er das Problem besser lösen könnte. Außerdem teilte er Mehmet S. mit, daß er sich nicht länger von ihm einarbeiten lassen wollte, der Linienführer könnte seine Fragen erheblich besser beantworten und sei wohl auch kompetenter. Mehmet S. stellte die Eignung von Mohammed B. als Schichtleiter in Frage, woraufhin dieser wörtlich sagte:

„Isch komm´ aus Chorweiler. Du weißt, was das bedeutet.“

Mehmet S. erkannte diese Drohung sofort, Mohammed B. durfte umgehend seine Sachen packen und bekam Hausverbot.

Fazit: jetzt müssen sich sogar unsere wirklich integrierten Mitbürger von solchen Idioten bedrohen lassen. Ich hoffe sehr, daß Mohammed B. seine Drohung nicht wahr macht, Mehmet S. ist seit kurzem glücklicher Vater. Leute wie Mohammed B. hingegen gehören einfach nicht nach Deutschland und sollten wegen der Drohung auch kein H-IV bekommen, was ihm jetzt normalerweise wohl als Arbeitslosem zusteht.

Solche Einwanderer brauchen wir nicht, die gehören ohne Wenn und Aber ausgeschafft!

 

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6 Kommentare leave one →
  1. Fortuna permalink
    22. Juni 2011 18:18

    Na, sind wir mal wieder dabei, über Ausländer und am besten noch über Moslems zu hetzen? Weg mit dem Pack, raus aus dem Land. Solche Vorfälle wie der beschriebene ereignen sich so oder ähnlich sicher 100 Mal die Woche in unserem Land. Mit deutschen Protagonisten. Aber der Ausländer wird wieder angeprangert. Schade, dass der Verfasser gar nicht merkt, auf was für einem widerlichen Trip er ist …
    Übrigens habe ich nach unserer letzten Diskussion noch länger über den Schlusssatz nachgedacht. „Wir sprechen uns wieder, wenn Dich ein Ausländer ins Koma geprügelt hat.“ oder so ähnlich lautete der. Habe mal U-Bahn-Schläger gegoogelt. Vier spektakuläre Fälle gab es in der Vergangenheit in Deutschland. Einer gerade in Berlin, einer in Nürnberg, zwei in München, u.a. der Fall Brunner. Dreimal waren Deutsche die Täter. Auch aus gutem Hause.

  2. Martina permalink
    23. Juni 2011 07:34

    @Fortuna

    Was für ein blöder Kommentar! Entweder bist Du blind, taub oder Dein Internet schein nicht richtig zu funktionieren! Ich habe auch mal gegoogelt und finde komischer Weise weit aus mehr Fälle wo die Täter von Prügel-und Messerattacken sowie anderen Gewalttaten Leuten mit Migrationshintergrund waren! Es reicht! Die Mainstreampresse und –Rundfunkanstalten und solche Leute wie Du, treiben Deutschland erst recht in den Untergang!

  3. Fortuna permalink
    23. Juni 2011 11:07

    @ Martina:

    Hahaha, sehr lustig. Definiere mal „Untergang“. Mit was für Begriffen Ihr um Euch schmeißt. Unterstes Stammtischniveau …

  4. Horsewithnoname permalink
    23. Juni 2011 11:34

    Der Artikel beschreibt sehr schön den Unterschied zwischen „integriert“ und „nicht integriert“. Eine einseitiges „Ausländer raus“ kann ich hier nicht entnehmen.
    Der Straftatbestand „Bedrohung“ §241 StGB ist im Übrigen ein Antragsdelikt, wird mit 1 Jahr Gefängnis bestraft, gilt damit als Vorstrafe im Sinne des Gesetzes und wird im Führungszeugnis eingetragen.
    Ich würde Mehmet S. raten, dies strafrechtlich verfolgen zu lassen, um klar zu machen, dass Menschen, die sich unsere Gesetze halten, gleich welcher Herkunft, vor denen geschützt werden und geschützt werden müssen, die sich nicht daran halten oder nicht halten wollen.
    (Unsere Kanzlei berät da gerne.)

  5. 16. Juli 2012 20:05

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  6. aronia permalink
    12. September 2012 07:14

    @Fortuna :Definiere mal Stammtisch

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